Aufklärung für Patienten zu Infektionen im Krankenhaus bei Operation

Operationen am Fuß und Sprunggelenk werden mit einer Antibiotikaprophylaxe durchgeführt, das heißt jeder Patient erhält vor der Operation eine einmalige Dosis eines Breitspektrum-Antibiotikums (Cephalosporin). Ausgenommen davon sind Patienten, die eine Antibiotika-Unverträglichkeit bei vorhergehenden Therapien hatten.

Infektionen sind extrem selten in unserem Patientengut (im Bereich von unter 1%). Nicht zu Infektionen gehören auftretende Wundheilungsstörungen, die eine Verzögerung des Hautverschlusses mit nachfolgender Flüssigkeitsabsonderung zeigen. Wundheilungsstörungen können erst im Nachhinein (sekundär) von Bakterien besiedelt werden. Bei entsprechender Wundpflege gibt es dann auch keine Infektionen des Wundgebietes. Wir sind uns des Themas der multiresistenten Keime sehr wohl bewusst und führen deswegen bei allen Patienten ein Screening auf multiresistente Keime durch. Patienten mit entsprechender Vorgeschichte werden im Vorfeld vor der Operation getestet. Bitte lassen Sie sich bei entsprechenden Risikofaktoren von Ihrem Hausarzt im Vorfeld bereits auf multiresistente Keime testen.

Das Problem ist, dass Patienten, die ins Krankenhaus kommen, diese Keime mitbringen und keiner weiß, wer dazu und nicht dazu gehört. Es gibt statistisch Wahrscheinlichkeiten, dass jemand diese Keime mitbringen kann. Wenn so ein Patient identifiziert wird, werden entsprechende Desinfektionsmaßnahmen vorgenommen, damit es eben nicht zu der Übertragung von multiresistenten Keimen im Krankenhaus kommt.

Den Fragebogen „MRSA-Risikokriterien“ entnehmen Sie bitte hier zum Download.

By | 2015-11-29T18:54:55+00:00 28.03.2015|Operation|

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