Ablauf einer operativen Behandlung

Der Ablauf einer operativen Behandlung ist komplex. Genaue Planung der einzelnen Schritte und bestmögliche Transparenz und Information innerhalb der Abläufe sind im OZA oberstes Gebot.

Vor der OP: Vom Informationsgespräch über die Operation und nach Entscheidung für die Operation die OP-Vorbereitung und das OP-Aufklärungsgespräch sowie das Aufklärungsgespräch mit dem Anästhesisten bis zur stationären Aufnahme und der operativen Behandlung.

Nach der OP: Vom stationären Aufenthalt in einer der OP-Kliniken des OZA über die postoperative Nachsorge – aus ärztlich-orthopädischer, physiotherapeutischer, orthopädietechnischer, podologischer Sicht – bis zu den regelmäßigen Verlaufskontrollen.

Beim ersten Kontakt wird in der Sprechstunde festgelegt, ob die vorliegenden Beschwerden durch ein operatives Verfahren zur Heilung gebracht werden können.
Es ist teilweise notwendig, dass, neben den in der Praxis angefertigten Röntgenbildern, Computertomographien, (Digitale Volumen Tomographien – dreidimensional im Stehen), Ultraschall-Untersuchung und Video-Pedographie, auch die Durchführung einer MRT-Untersuchung erforderlich ist. Die Kernspintomographie (MRT) kann grundsätzlich bei jedem Radiologen stattfinden, jedoch zeigt es sich, dass nur wenige Radiologen den speziellen Anforderungen, die wir an die MRT-Untersuchung stellen, gerecht werden. Bitte informieren Sie sich deshalb in der Praxis, bei welchem Arzt welche Untersuchung durchgeführt werden sollte.

Ist es dann im Rahmen des einmaligen oder auch mehrmaligen Gespräches zur Entscheidung gekommen, dass eine Operation die geeignete Methode ist, das Krankheitsbild zu behandeln, möchten wir Sie bitten, telefonisch einen OP-Termin zu vereinbaren.

Die im OZA für Sie hier zuständigen Mitarbeiterinnen sind Frau Baldauf, Frau Voetter und Frau Kribitzneck. Sie erreichen die Damen unter der Telefonnummer 089/9990978-36).

Nach Festlegung des OP-Termins wird ein OP-Aufklärungsgesprächstermin mit dem Operateur (z.B. Dr. Kinast) vereinbart. Dieser OP-Aufklärungstermin sollte mindestens 24 Stunden vor dem durchzuführenden operativen Eingriff, er kann aber auch im Zeitraum davor stattfinden. In Ausnahmefällen kann dieser Termin auch telefonisch stattfinden mit einem begleitenden Schriftverkehr, der ein vom Operateur und Patienten gegengezeichnetes Aufklärungsformular beinhaltet.

Beim Aufklärungsgespräch zur Operation wird die Notwendigkeit sowie der Umfang der Operation nochmals besprochen. Häufig zeigt es sich bei näherer Betrachtungsweise, dass die Operation beispielsweise nicht nur an einer Stelle am Fuß und Sprunggelenk stattfinden muss, sondern an verschiedenen Stellen des Fußes, damit ein gewünschtes Therapieergebnis zu erwarten ist.

Sie sollten sich im Vorfeld darüber Gedanken machen und vor Augen führen, was genau und an welchen Stellen im zu operierenden Bereich Beschwerden verursacht und welches Ergebnis Sie in welchem Zeitraum erwarten.

Die vorgenannten Punkte sind bei der Aufklärung zu besprechen. Der Operateur wird Ihnen die wesentlichen Aspekte und technischen Details der geplanten Operation gerne erklären.

Hierzu liegen auch verschiedene Videodokumentationen zur Vorstellung der jeweiligen Behandlungsmethoden für den Bereich „Fuß und Sprunggelenk” als ergänzende Erklärungen auf YouTube:

Fuß und Sprunggelenk-Beratung mit Dr. Kinast zu den Bereichen

Arthrose des oberen Sprunggelenks
Hallux valgus und Hallux rigidus
Spreizfußbeschwerden und Hammerzehen
Erworbener Plattfuß beim Erwachsenen
Achillessehnentendinose

Anhand des Aufklärungsbogens werden Ihnen die allgemeinen und speziellen Risiken der Operation erläutert. Gerne können Sie diesen Aufklärungsbogen auch im Vorfeld erhalten, damit Sie sich auf das Aufklärungsgespräch vorbereiten können.

Ergänzend zur Aufklärung über die Operation erhalten Sie einen Überblick über die Nachbehandlung. Informationen zur Nachbehandlung sind auch Gegenstand eines separaten Aufklärungsinformationsschreibens.

Die Terminierung und der Ablauf der Operation wird Ihnen zusätzlich durch die verantwortlichen medizinischen Fachangestellten erläutert. Sie erhalten auch Informationen über die postoperative Physiotherapie und orthopädischen Hilfsmittel. Separat möchte ich Sie bitten, einen Termin zur Einweisung in die Physiotherapie schon vor der Operation zu vereinbaren. Die Physiotherapeuten werden Sie gern bereits im Vorfeld zur Operation beim Gebrauch der orthopädischen Hilfsmittel (Verbandschuh, Walker, Gipsverband mit Verbandsschuh und Unterarmgehstützen) unterstützen und diese erläutern. Sie erhalten anlässlich des OP-Besprechungstermins Rezepte für Medikamente gegen Schmerzen und Thromboseschutzmittel sowie Rezepte für die orthopädischen Hilfsmittel, für podologische und fußpflegerische Behandlung und für Physiotherapie. Die entsprechenden Termine bei Podologie und Physiotherapie werden gemeinsam mit dem OP-Besprechungstermin mit Ihnen vereinbart.

Wenn Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag vor der Operation wünschen, geben Sie das bitte bei der Vereinbarung Ihres OP-Termins bekannt.

Anästhesie-Besprechung

Wie der Operateur, führt in gleicher Weise der Anästhesist eine Aufklärung mit dem zu behandelnden Patienten durch. Auch dieses Gespräch muss mindestens 24 Stunden vor dem geplanten Operationstermin stattfinden. Hierzu vereinbaren Sie bitte einen OP- Anästhesiebesprechungstermin in der OP-Klinik des OZA, in der Sie operiert werden.

Die Kontaktdaten für den OP-Bereich entnehmen Sie bitte der jeweiligen Klinik im Bereich OZA OP-Kliniken: https://www.oza-m.de/informationen/op-kliniken/

Anästhesie-Team im OZA

Bei ambulanten Eingriffen im OZA arbeiten wir langjährig mit dem Team von den Dres. Annette und Hanspeter Riss, Fachärzte für Anästhesie und Notfallmedizin der Anästhesiepraxis Riss, zusammen.

Patienteninfo zur Anästhesie
Narkoseaufklärung für Erwachsenennarkose und für Kindernarkose

Anästhesie-Verfahren

Grundsätzlich sind eine Reihe von Anästhesieverfahren möglich. Bitte besprechen Sie das im Speziellen mit dem Anästhesisten.

Anästhesien bei Fuß- und Sprunggelenksoperationen mit einer Larynxmaske durchzuführen hat sich allgemein bewährt. Das heißt, dass Ihnen auf den Zungengrund eine Schlauchkonstruktion gelegt wird, die Ihnen eine entsprechende Beatmung während der Operation ermöglicht. Neben dieser allgemeinen Anästhesie werden alle Eingriffe in einem zusätzlichen regionalen Anästhesieverfahren durchgeführt. In den meisten Fällen ist das ein sogenannter Fußblock. Bei dem Fußblock werden durch Einspritzung von örtlichen Betäubungsmitteln, sogenannten Lokalanästhetika, die Nerven blockiert, so dass schon während der Operation eine Schmerzweiterleitung blockiert wird und auf diese Art und Weise deutlich weniger Anästhesiemittel unter der Operation benötigt werden. Dieses hat den Vorteil, dass Sie nach der Operation schnell wieder fit sind und den normalen Tätigkeiten nachgehen können.

Auch nach der Operation wird nochmals so eine örtliche Blockierung durchgeführt, damit es zu einer anhaltenden Blockierung der Schmerzwahrnehmung kommt. In der Regel hält diese etwa 36 Stunden an, so dass am 1. Tag nach der Operation der Fuß langsam wieder aufwacht. Die fehlende Wahrnehmung und das Pelzigkeitsgefühl lassen nach, und es kommt eine Schmerzwahrnehmung zustande, die aber in der Regel deutlich geringer ist, wie es ohne Fußblock wäre.

Eine vorher nicht festlegbare Anzahl von Patienten haben dann in der 2. Nacht nach der Operation etwas verstärkte Schmerzen, die ergänzende Schmerzmittel, die über die Vene verabreicht werden, erforderlich machen. Auch aus diesem Grunde empfiehlt es sich, zwei Nächte nach der Operation in der Klinik zu bleiben. Größere Operationen am Sprunggelenk und im Bereich des Rückfußes erfordern einen längeren stationären Aufenthalt, der 3 – 5 Tage, selten mehr als eine Woche in Anspruch nimmt.

Bitte vereinbaren Sie mit Ihrem Hausarzt oder Ihrem Internisten einen Termin zur Bestimmung Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes vor der Operation. Hierbei werden in der Regel notwendig: EKG, Laboruntersuchung incl: Leukozyten HB, Gerinnungswerte, Leberwerte. Zusätzlich wünsche ich mir als Orthopäde die Bestimmung die CRPs (Entzündungsparameter) und die Harnsäurebestimmung.

Wenn Sie in kardiologischer oder pulmonologischer regelmäßiger Behandlung stehen, bitte ich Sie, den Bericht über Ihren letzten Arztbesuch zum Anästhesiegespräch mitzubringen. Eine Röntgenuntersuchung des Thorax (Lunge) ist in ausgewählten Fällen ab einem Alter von 70 Jahren angezeigt.

Jeder Patient hat grundsätzlich die Möglichkeit, frei zu vereinbaren, unter welchen Bedingungen der stationäre Aufenthalt stattfinden soll. Jeder kann zwischen Drei-Bett-Zimmer, Zwei-Bett-Zimmer, Ein-Bett-Zimmer und hierbei zwischen verschiedenen Komfortklassen wählen. Entsprechende Aufzahlungen für Leistungen, die nicht von der Versicherung abgedeckt sind, sind hierzu notwendig. Wenn Sie einen bestimmten Operateur wählen wollen (z. B. Dr. Kinast), schließen Sie bitte einen Wahlleistungsvertrag mit Ihrer Versicherung ab. Sie erhalten dann eine Rechnung für die Durchführung der operativen Behandlung. Wünschen Sie die allgemeine Krankenhausbehandlung, dann geben Sie das bitte an. Unter diesen Bedingungen wird zu einer Pauschalabrechnung über die Versicherung übergegangen und die Operation wird von einem Arzt durchgeführt werden, der die entsprechende Qualifikation hat, jedoch können Sie nicht im Vorfeld festlegen, wer an diesem Tag die Operation durchführt.

Finden Sie sich bitte mindestens 2 Std. vor der Operationszeit in der Klinik ein. Die stationäre Aufnahme einen Tag vor der Operation, wie das früher üblich war, wird von den Krankenkassen und Kostenträgern nicht mehr übernommen. Wenn Sie dieses wünschen, bitten wir Sie, dieses anzugeben, damit eine stationäre Aufnahme am Tag vor der Operation erfolgen kann. Diese Übernachtung vor der Operation wird Ihnen dann in Rechnung gestellt werden. Der Betrag hierfür beträgt zwischen 100 und 150 Euro. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass der geplante OP Termin nicht immer eingehalten werden kann, da es durch Notfälle und sich verzögernde OP-Abläufe zur Verschiebung des OP-Termins nach hinten kommen kann. In Ausnahmefällen kann auch der OP-Tag nicht eingehalten werden und der Operationstermin auf einen anderen OP-Terminzeitpunkt gelegt werden.

Die stationäre Aufnahme erfolgt im Erdgeschoss. Sie gehen danach zur Aufnahmestation im 2. Stock. Hier werden Sie sich umziehen und sich fertig machen für den operativen Eingriff. Sie werden auf einer Liege in den OP transportiert. Zunächst wird dann der Anästhesist mit dem Anästhesiepflegepersonal mit Ihnen Kontakt aufnehmen und dann die Narkose vorbereiten.
Sie werden in den OP Saal gefahren, hier sehen Sie in der Regel auch den Operateur. Sie schlafen dann ein, es wird eine Blutsperre/Blutleere angelegt. Das heißt, es wird eine Druckmanschette um Ihr Bein angelegt, dass die Blutversorgung unter der Operation abgesperrt wird. Der Eingriff wird in der Regel in Blutleere durchgeführt werden, so dass es hier nicht zu einem Blutverlust kommt. Nach Verschluss der Wunde und sterilem Verband wird nochmals eine Röntgenuntersuchung schon im OP durchgeführt die die Stellung des operierten Fußes nach Durchführung der Operation kontrolliert. Nach Öffnen der Blutsperre blutet es ins Gewebe bei etwas größeren Blutungen entleert sich dieses Blut in den Verband. Ein blutiger Verband nach der Operation ist ein erwartetes Ergebnis, je nach Umfang der Operation ist diese normale postoperative Blutung zu erwarten.

Schon am 1. Tag, dem OP Tag, sind Sie in der Regel in der Lage, aufzustehen und zur Toilette zu gehen. Bitte fragen Sie immer nach der Begleitung des Pflegepersonals da eine unerwartete Kreislaufschwäche zum Sturz führen kann. Dieses kann unerwartet auftreten, deswegen sollte Sie in der Regel beim ersten Aufstehen nach der Operation eine Krankenschwester begleiten. Wenn immer möglich, wird die Mobilisation  von einem Physiotherapeuten begleitet und instruiert werden. Hierbei wird Ihnen gezeigt wie der Verbandschuh anzulegen ist und die Gehstöcke zu benutzen sind. Vorteil ist es, wenn Sie schon anlässlich des OP Aufklärungsgespräches einen Termin in der Physiotherapie ausmachen, um diese postoperative Mobilisation schon im Vorfeld zu üben. Am 1. oder 2. postoperativen Tag wird der Verband gewechselt werden, dieser Verband kann dann in der Regel für 14 Tage bis zur Fädenentfernung belassen bleiben. Es ist nicht notwendig den Verband häufig zu wechseln. Treten Schmerzen in verstärkten Maße auf, gibt es Fieber und Schüttelfrost nach der Operation, verständigen Sie bitte noch am gleichen Tag, möglichst zeitnah den Operateur, der dann eine Beurteilung der Situation noch am gleichen Tag veranlassen wird.

Wann Sie entlassen werden, können Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

In der Regel ist eine Entlassung bei Operationen
am Vorfuß nach 2 Tagen,
am Rückfuß nach 4 Tagen,
nach Sprunggelenksoperationen nach 3 Tagen,
für Sprunggelenksendoprothesen nach einem Aufenthalt von 1 – 2 Wochen
möglich.

Bei dem präoperativen Arztgespräch haben Sie bereits Anweisungen für die postoperative Medikation erhalten. Genaue Informationen zu Schmerzmitteln entnehmen Sie bitte hier nachfolgend in der Rubrik „Schmerzmittel”.

3 – 4 x täglich Ibuprofen 600 mg

Hinweis: Es besteht ein erhöhtes Risiko der Schädigung durch Magensäure. Nehmen sie deshalb begleitend ein Magenschutzpräparat (z.B. Pantoprazol oder ähnliche). Bei Unverträglichkeit oder Magen-Ulcus Anamnese bitte durch Alternativ-Medikation (Paracetamol 500 mg 4 x 1 max.) ersetzen.

alternativ Arcoxia 90 mg 1 x 1

in Ergänzung bei nicht ausreichender Schmerzminderung 20 – 40 Tropfen Metamizol (Novalgin) bis zu 4 x

in Ergänzung Tramal long 100 mg (macht bei manchen Patienten Übelkeit)

Nach 5 – 7 Tagen sind Schmerzmittel nur bei Bedarf zu nehmen.

Gegen Schwellung hilft Hochlagerung über Herzhöhe und Teilbelastung. Teilbelastung wenn dieses nicht auf Grund der ungenügenden Festigkeit der Rekonstruktion nicht geboten ist, fördert den venösen Rückstrom. Die Muskelpumpe beim Gehen wirkt ebenfalls. Jedoch sollte das Gehen in den ersten 2 Wochen nach der Operation auf die notwendigen Wege reduziert werden.

Das Thrombose-Risiko wird durch die Antithrombosespritzen gemindert. Bitte spritzen sie bis zur Rückgewinnung der Vollbelastung das Antithrombosemittel (Clexane oder ähnliches). 7 Tage werden für kleine Operationen als ausreichend erachtet.

In der Regel werden die Patienten nach 2 Wochen, 6 Wochen und auch nach 3 Monaten, 6 Monaten, 1 Jahr und 2 Jahren nachkontrolliert.

Die Knochenheilung ist in der Regel nach 6 Wochen so weit fortgeschritten, dass eine Belastung möglich ist und die Knochen trotz dieser Belastung weiter heilen. Bei einzelnen Operationsarten ist nach 6 Wochen diese Knochenheilung noch nicht so abgeschlossen, dass eine unbegrenzte Belastung erfolgen kann. Jeder heilende Knochen muss sich an die normale Belastung wieder gewöhnen, so dass dieser Prozess ein langsam fortschreitender Heilungsprozess ist, der viele Monate in Anspruch nehmen kann. Neben der Knochenheilung muss die Heilung der Weichteile geschützt werden, hier sind insbesondere Sehnen und Bänder zu berücksichtigen die an den Knochen wieder anheilen müssen. Diese braucht auch etwa 6 Wochen zur hinreichenden Festigkeit für eine normale Belastung.

Alle darüber hinaus gehenden Belastungen bedürfen der langsamen Adaptierung an die gewünschte Endbelastungsfähigkeit, das heißt, der Sportler braucht 6 und mehr Monate, um sein Gewebe wieder für sportliche Belastungen fit zu machen. Daneben braucht es auch koordinative Anpassungen an die Situation nach der Operation, das heißt die Interaktion der Muskeln um die verschiedenen Gelenke muss wieder gebahnt werden. Dies braucht meist viele Monate, um hier den gewünschten Endzustand zu erreichen. Deshalb ist es wichtig nach der ersten physiotherapeutischen Behandlungsphase die die Gebrauchsfähigkeit im Alltag wiederherzustellen. Eine weitergehende Nachbehandlung ist durchzuführen, um zur vollen Leistungsfähigkeit wieder zu gelangen. Offensichtlich ist hier der unterschiedliche Anspruch des jeweiligen Patienten an die persönliche Belastungssituation zu adaptieren.

Bitte besprechen Sie diese individuellen Probleme mit dem Arzt und Physiotherapeuten. Daneben bieten wir auch die Möglichkeit der orthopädietechnischen Versorgung, hier bitte ich den Orthopädieschuhtechniker bzgl. des geeigneten Schuhwerkes und Einlagen zu befragen.

Die Videopedographie (Novell 4 Messpunkte pro Quadratzentimeter) ermöglicht es individuelle angefertigte Einlagen herzustellen, die den genauen Bedürfnissen und der individuellen Fußform gerecht wird. Die Podologie (med. Fußpflege) hilft Ihnen Ihren Fuß bzgl. der Hautpflege und der Narbenpflege zu unterstützen. Bitte machen Sie für die podologische Behandlung einen Behandlungstermin zum Zeitpunkt 2 Wochen, 4 Woche, 6 Wochen und im weiteren Verlauf aus.