OZA Orthopädie Zentrum Arabellapark
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Hohlfuß (Pes cavo varus)

Von einem Hohlfuß ist zu sprechen, wenn eine Verstärkung des Längsgewölbes, eine O-Fuß-Rückfußstellung und ein verstärktes Quergewölbe des Vorfußes mit einem steif stehenden 1. Mittelfußknochen vorliegt.

Die betroffenen Patienten haben Beschwerden unter dem 1. Mittelfußköpfchen unter den Sesambeinen mit einem vergrößerten Schleimbeutel. Sie kommen mit Schmerzen über dem Außenknöchel auf Grund von überlasteten oder eingerissenen Peronealsehnen. Sie erleiden wiederholt Sprunggelenksaußenbandrisse oder kommen spät mit einer Arthrose im oberen Sprunggelenk.

Einlagen sind Therapie der ersten Wahl bei milden Formen. Eine korrigierende Operation erfolgt durch Verschiebung und Kippung des Fersenbeines nach aussen und einer Anhebung des 1 . Mittelfußknochens. Dieser Eingriff kann auch minimalinvasiv percutan erfolgen. Sehnen und Bänder müssen rekonstruiert werden.

In ausgeprägten Fällen, in Kombination mit neurologischen Erkrankungen HSMN (Neurale Muskelatrophie), müssen Osteotomien mit Arthrodesen und Sehnenversetzungen kombiniert werden.