Chirurgenkongress 2009 in München
Prof. Dr. med. J. Hamel (München) leitete zusammen mit Frau Dr. Abbara (Leverkusen) und Prof. Zwipp (Dresden) eine fußchirurgische Sitzung während des diesjährigen Chirurgenkongresses auf dem Messegelände München.
Prof. Hamel grenzte in seinem Referat den "auffälligen", d.h. operativ behandlungsbedürftigen Kinderfuß von den Normgrenzbefunden ab, die lediglich weiterer Kontrollen bedürfen. Er wies an zahlreichen Beispielen nach, dass die Grenzlinie hier oft nicht so sehr die Fehlform darstellt, sondern eher die Fehlfunktion, und dass die reinen Formkorrekturen im Kleinkind- und frühen Schulalter ausser in kontrakten Fällen (z.B. idiopathischer Klumpfuß) eher einer günstigen Spontanprognose unterliegen und in der Regel zunächst nicht operativer Korrektur bedürfen.
In Weiteren Beiträgen wurden die schweren knöchern-weichteiligen Verletzungen im Bereich des Fußes, der Hallux rigidus und die Sprunggelenks-Endoprothetik thematisiert.






