Implantat im Bereich der HWS
Implantat im Bereich der HWS

An der Halswirbelsäule  stehen zwei Zugangswege zur Verfügung, über deren Einsatz individuell entschieden wird. Beim vorderen Zugang wird die gesamte Bandscheibe einschließlich Vorfall unter Zuhilfenahme des Operationsmikroskops entfernt, um an den Bandscheibenvorfall zu gelangen. Die Bandscheibe wird dann durch einen Platzhalter (Cage oder Prothese) ersetzt.
Bei seitlich gelegenen Bandscheibenvorfällen kann ein hinterer Zugang zum Nervenkanal gewählt werden. Nach Eröffnung des Wirbelkanals kann der Vorfall entfernt werden (Operation nach Frykholm).

Nachbehandlung

Der Patient kann am Operationstag aufstehen, er benötigt während der ersten 2 Wochen eine weiche Halskrawatte.
Der stationäre Aufenthalt dauert etwa 5 Tage. Bereits in der Klinik beginnt die Physiotherapie, die dann am Heimatort ambulant für ca. sechs Wochen fortgesetzt wird. Abhängig vom Allgemeinzustand kann der Patient nach ca. 2-3 Monaten wieder alle früheren, auch sportlichen Aktivitäten wieder aufnehmen. Röntgenkontrollen sind in regelmäßigen Abständen notwendig.