
- Kyphoplastie
Osteoporotische Wirbelbrüche, die auf konservative Therapiemaßnahmen nicht ansprechen, werden minimal-invasiv aufgerichtet und durch die Injektion von Knochenzement stabilisiert (Kyphoplastie).
Indikationen zur Kyphoplastie
Frische schmerzhafte osteoporotische oder tumorbedingte Kompressionsfrakturen.
Kyphoplastieverfahren
Der stationär durchzuführende Eingriff wird in Vollnarkose und unter Röntgenkontrolle vorgenommen. Die Operation dauert pro Wirbelkörper etwa 45 Minuten. Zunächst werden zwei Ballonkatheter über einen kleinen Zugang in den gebrochenen Wirbelkörper eingeführt. Der Ballon wird mit einer Röntgenkontrastflüssigkeit gefüllt, um den Wirbel wieder aufzurichten. In den so geschaffenen Hohlraum wird Knochenzement eingefüllt, der den Wirbel stabilisiert.
Nachbehandlung
Die Mobilisation der Patienten ist am ersten Tag nach der Operation. Stabilisierende Physiotherapie sowie eine medikamentöse Osteoporosetherapie sollte eingeleitet werden.






