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Dr. med. Christoph Nicolaisen


Zur Person

Dr. med. Christoph Nicolaisen

Zur Person


Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie

 

1990-1996:

Studium (Ludwig-Maximilians-Universität München)

 

1996:

Staatsexamen

 

1998:

Promotion („Klinische und radiologische Ergebnisse der arthroskopischen Therapie bei Frühinfekt nach vorderem Kreuzbandersatz“ – Prof. Dr. med. B. Rosemeyer)

 

1997-2008:

Städtisches Klinikum München GmbH, Klinikum Harlaching (Abteilung für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstelungschirurgie - Prof. Dr. med. H. Hertlein)

 

2004:

Facharzt für Chirurgie

 

2006:

Schwerpunktbezeichnung „Unfallchirurgie“

 

2007:

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie

 

seit 2008:

Marianowicz-Zentrum für moderne Orthopädie (München)

Behandlungsschwerpunkte

Dr. med. Christoph Nicolaisen

Behandlungsschwerpunkte


  • Ambulante und stationäre orthopädische Schmerztherapie
  • Konservative und minimal-invasive Therapie bei
    Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen, wie z.B.
    Racz-Epiduralsonde, Bandscheiben-Microlaser,
    CT-gesteuerte Wirbelsäulenbehandlungen
  • Konservative Arthrosebehandlung.
  • u.a. Orthokin(R)-Eigenserumtherapie.


Operationsverfahren

 

Linderung für gereizte Nerven

Zielgenaue Behandlung mit Injektionstherapie


Nervenreizungen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule - bedeutet für den Betroffenen meist starke, hartnäckige Schmerzen. Grund für die Reizung können zum Beispiel Bandscheibenvorfälle oder -vorwölbungen sein. Häufig liegen auch Nervenwurzelentzündungen oder Narben nach Bandscheiben-Operationen den Schmerzen zugrunde.

Wenn konservative Maßnahmen wie Krankengymnastik und Schmerzmittel keine Linderung bringen, kann in diesen Fällen oft eine computergesteuerte Injektionstherapie helfen. Je nach Art des Zugangs spricht man von einer Periradikulären Therapie (PRT-Zugang direkt neben der Wirbelsäule) oder von einer Epiduralen Spülung (Zugang vom Steißbein in den Wirbelkanal). Bei diesen nicht-operativen Methoden wird der betroffene Nerv präzise mit einer speziellen Medikamenten-Kombination umspült. Ziel der Therapien ist es, die Schmerzspirale aus Schwellung, Entzündung und Schmerz zu unterbrechen.

Schonend operieren mit dem Microlaser

Laser-Nukleotomie gegen chronischen Bandscheiben-Schmerz


Laser haben in vielen Bereichen der Medizin große Fortschritte gebracht. Auch chronische Bandscheiben-Schmerzen können heute mit einem solchen Verfahren präzise und relativ schonend behandelt werden. Bei der Laser-Nukleotomie wird das Licht eines Lasers über einen extrem dünnen Katheter direkt an die schmerzende bzw. den Schmerz auslösende Bandscheibe heran gebracht.

Zum Einsatz kommt die Methode vor allem bei schmerzhaften Veränderungen der Bandscheibe: bei Vorfall, Vorwölbung oder Verschleiß. Durch eine Testinjektion in die Bandscheibe (Diskografie) wird sicher gestellt, dass die Schmerzen tatsächlich von einer geschädigten Bandscheibe ausgehen. Häufig bleibt den Patienten durch die Laser-Nukleotomie eine offene Bandscheiben-Operation mit ihren Risiken und Folgen erspart.

 

Transcaudale Epiduroskopie nach Dr. Marianowicz
Sehen, was Sache ist

Die Epiduroskopie ist eine Spiegelung des Wirbelsäulenkanals. Wie beim Schmerzkatheter nach Prof. Racz wird eine spezielle Sonde unter lokaler Betäubung durch eine natürliche Knochenöffnung im Steißbein (die so genannte Cauda, daher der Name Transcaudale Epiduroskopie) in den Wirbelkanal eingeführt. Eine winzige Kamera an der Spitze eines Katheters erlaubt bei der in unserer Praxis weiter entwickelten Methode zusätzlich einen direkten Einblick in das Schmerzgeschehen. Über den Katheter können anschließend zielgenau Spülungen vorgenommen und entzündetes Gewebe mit Medikamenten behandelt werden.